„Die größte Herausforderung: Die Qualität der Daten!“
1. Welche Aufgaben müssen digitale Lösungen primär erfüllen?
Digitale Lösungen müssen in erster Linie Arbeitsabläufe beschleunigen, Prozesse automatisieren und natürlich intuitiv bedienbar sein – sowohl für Mitarbeiter:innen als auch für Kund:innen.
2. Wofür wird Künstliche Intelligenz bei Ihnen im Unternehmen verwendet?
Wir nutzen künstliche Intelligenz in den verschiedensten Bereichen des Unternehmens. Die häufigste Anwendung ist hier die Verarbeitung von Textinhalten, insbesondere zur Durchführung von Vergleichen und Zusammenfassungen. Ein weiterer Einsatzbereich ist die Analyse und Bewertung von Liegenschaften im Rahmen der Projektakquisition. Großes Potential sehen wir zudem auch für die Bereiche Bewirtschaftung/Instandhaltung oder auch bei der Ansprache von Kund:innen sowie bei der Bearbeitung von deren Anliegen.
3. Welche digitale Lösung würden Sie empfehlen und warum?
Die Anbieter und Funktionen einzelner Lösungen sind sehr vielfältig. Hier muss jedes Unternehmen für sich entscheiden, welche Tools im individuellen Fall am sinnvollsten einsetzbar sind.
4. Wie sieht die aktuelle Strategie des Unternehmens zum Thema Digitalisierung aus?
Im Rahmen unserer Digitalisierungsstrategie haben wir es uns zum Ziel gesetzt, die Wertschöpfungskette zu digitalisieren. Mit Hilfe einer Digital Roadmap gelingt es uns, den Überblick über etwaige Digitalisierungsprojekte zu behalten und sie unterstützt uns bei der Priorisierung und Ausrichtung diverser Umsetzungen. Wie jedes erfolgreiche Projekt werden auch hier die Schritte regelmäßig evaluiert und bei Bedarf überarbeitet und angepasst.
5. Wo liegt aus Ihrer Sicht die größte Herausforderung bei der Digitalisierung?
Die aktuell größten Herausforderungen im Bereich der Digitalisierung liegen meines Erachtens bei der Integration von neuen Technologien in die unternehmenseigene IT, bei der Qualität vorhandener und benötigter Datensätze sowie bei der Mitnahme der Mitarbeiter:innen (z. B. im Sinne der Informationsweitergabe und Schulungen).
Foto: BUWOG/Andreas Pohlmann