Das Geschäftsmodell von Gründer:innen: Pre-Seed, Seed, Series A/B/C etc. und Exit inkl. Yacht an der Cote d´Azur ist natürlich einigen gelungen – den wenigsten aber mit Produkten, die am Markt keinen täglichen positiven Anklang in Form von validen Umsätzen gefunden haben.
Was tatsächlich oft unterschätzt wurde, ist der lange Weg vom Pitch bis zum Abschluss. Die Mühlen der Immobilienwirtschaft mahlen langsam, was im Kerngeschäft auch gut ist. Schließlich entwickelt man Immobilien nicht im Wissen, dass sie ohnehin in 5 Jahren nicht mehr gebraucht werden, sondern für die gefühlte Ewigkeit.
Der aktuelle KI-Hype macht die Sache noch gefährlicher. Gefühlt kommt jeden Tag einer und sagt: „Macht das doch mit KI, das geht ruckzuck und kostet wenig.“ Ob das Ergebnis aber tatsächlich Chancen am Markt hat, diese Antwort bleiben die Propagandisten in 97 von 100 Fällen schuldig.
Don´t get us wrong: Wir glauben daran, dass digitale Lösungen und auch Künstliche Intelligenz enormes Potenzial haben, wenn sie von den Menschen richtig eingesetzt werden. Es gibt extrem coole Lösungen, die tatsächlich Mehrwert bringen (Aerosurvey ist ein cooles Beispiel, Kamil kann sich vor Aufträgen nicht erwehren, Oracom bricht die Erfahrung mit großen Konzernen gerade praxisnahe für die Immobilienwirtschaft herunter und ImmoScout24 und Immounited haben verstanden, dass man heute auf die ganze Wertschöpfungskette schauen muss, um erfolgreich bestehen zu können).
Und dass dafür Investitionen notwendig sind, ist auch klar. Von nix kommt nix. Aber ertragreich werden diese immer nur, wenn am Ende die überzeugt sind, die über Wohl und Wehe von Produkten und Dienstleistungen entscheiden: Die Kunden.