Welche Aufgaben müssen digitale Lösungen primär erfüllen?
Digitale Lösungen sollen Prozesse vereinfachen und Ordnung ins kreative Chaos bringen.
Wofür wird Künstliche Intelligenz bei Ihnen im Unternehmen verwendet?
Im Vordergrund stehen derzeit Tools zur Bildbearbeitung. In kurzer Zeit können Bilder generiert werden, die dem Bauherrn unsere Ideen vermitteln – look & feel kann so schneller kommuniziert werden. Bei Unterstützungsprozessen zieht KI immer stärker im Hintergrund ein. Das Akquisetool sortiert die Pipeline und berechnet Erfolgsquoten. Das Finanztool unterstützt bei der Buchhaltung und der Liquiditätsplanung.
Welche digitale Lösung würden Sie empfehlen und warum?
Bei uns gibt es unterschiedliche Vorlieben. Bei den Bildbearbeitungs-Tools konkurriert Nano Banana mit Prom.AI und ChatGPT. Diese Tools generieren unterschiedliche Stile und reagieren unterschiedlich gut auf prompts. Überraschend ist, dass manche Befehle hartnäckig ignoriert werden und gleichbleibende Qualität nicht garantiert ist.
Wie sieht die aktuelle Strategie des Unternehmens zum Thema Digitalisierung aus?
Digitalisierung schafft gleichbleibend gute Qualität. Bessere Qualität in der Architektur kann derzeit nur durch menschliche Kreativität generiert werden. Denn Architektur besteht nicht nur aus Bildern, sondern aus Verständnis für den Ort, den Menschen und die Funktionsabläufe. Daher werden digitale Tools auf kurze Frist vor allem im Bereich der Prüfung der Planung eingesetzt. Ich nenne das nicht KI sondern KK – „künstliche Kompetenz“.