Nachhaltigkeit schafft mehr Ertrag für Immobilien. Glauben
Sie nicht? Geht aber. Mit digitalen Hilfsmitteln und innovativen Formen der gemeinsamen
Nutzung von Energie, mit Förderungen und kreativen Finanzierungsvarianten
klappt sogar eine Energierendite.
Aber: Ohne digitale Helferleins wird es schwer. Während der
Neubau bereits häufig mit energieeffizienten und nachhaltigen Konzepten geplant
wird, liegt die eigentliche Herausforderung bei den Bestandsimmobilien. Hier
entscheidet sich, ob die Energiewende wirtschaft6lich sinnvoll gelingt – und
das wird ohne Digitalisierung kaum möglich sein.
Digitalisierung als Motor der Transformation
Die Digitalisierung bietet Immobilienunternehmen Werkzeuge,
um die Energiewende effizient und wirtschaftlich umzusetzen. Digitale Lösungen
ermöglichen es, Gebäude präzise zu analysieren, Maßnahmen gezielt zu planen und
die Ergebnisse transparent zu überwachen. Beispiele hierfür sind:
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Datengetriebene
Energieanalysen: Digitale Gebäudezwillinge und IoT-Sensoren liefern
Echtzeitdaten zu Energieverbrauch, Wärmeverlusten und CO₂-Emissionen.
Diese Datenbasis ist entscheidend, um den energetischen Zustand von
Bestandsimmobilien zu bewerten und maßgeschneiderte Sanierungskonzepte zu
entwickeln. (siehe auch unser Partnerunternehmen Greenpass https://ivalu.eu/de/partner/greenpass)
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Digitaler
Gebäudeerfassung mit Scan to BIM: Eine der größten Herausforderungen
bei Bestandsimmobilien ist das Fehlen genauer und aktueller Pläne. Hier
kommt "Scan to BIM" ins Spiel. Mithilfe von 3D-Laserscanning und
moderner Software wird ein digitales Abbild der Immobilie erstellt, das in
ein Building Information Model (BIM) überführt wird. Dieses Modell bietet
eine präzise Grundlage für Sanierungsmaßnahmen, energetische Berechnungen
und langfristige Planungen. (siehe auch unser Partnerunternehmen Bogensberger Vermessung )
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Optimierung
durch smarte Steuerung: Mit intelligenten Energiemanagement-Systemen
können Energieflüsse in Gebäuden optimiert werden. Durch die Steuerung von
Heizungs-, Kühl- und Beleuchtungssystemen können Verbrauch und Kosten
reduziert werden.
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Fördermittel
und ESG-Finanzierung effizient nutzen: Plattformen für
Fördermittelmanagement helfen dabei, die Vielzahl an nationalen und
EU-weiten Subventionen und Programmen zu durchforsten und gezielt zu
beantragen. Auch die Einhaltung von ESG-Kriterien (Environmental, Social,
Governance) kann digital dokumentiert werden, was die Finanzierung
nachhaltiger Projekte erleichtert. (siehe auch unser Partnerunternehmen fimobilia)
Die ökonomische Dimension der Energiewende
Energieeffizienzmaßnahmen und nachhaltige Technologien sind
nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch eine wirtschaftliche
Investition. Vor allem bei Bestandsimmobilien gilt es, ökologischen Nutzen und
ökonomische Rentabilität in Einklang zu bringen. Die Nutzung von Fördermitteln
und ESG-Finanzierungen spielt dabei eine zentrale Rolle.
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Förderungen
clever einsetzen: In vielen Ländern werden Sanierungsmaßnahmen
großzügig unterstützt. Sei es durch steuerliche Anreize, direkte Zuschüsse
oder günstige Kredite – digitale Plattformen helfen, diese Mittel optimal
zu nutzen.
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ESG-Finanzierung
als Hebel: Nachhaltige Immobilienprojekte profitieren zunehmend von
grünen Finanzierungsinstrumenten. Immobilien, die den ESG-Kriterien
entsprechen, haben Zugang zu günstigeren Kreditkonditionen und eröffnen
neue Investitionsmöglichkeiten. Ein digitales ESG-Reporting kann helfen,
diese Vorteile vollständig auszuschöpfen.
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Kosten
senken durch Digitalisierung: Effizienzsteigerungen durch smarte
Technologien und digitale Tools sorgen langfristig für niedrigere
Betriebskosten. Diese Einsparungen machen energetische Sanierungen
wirtschaftlich attraktiver.
Fazit: Die Zukunft ist digital, nachhaltig und
profitabel!
Die Energiewende in der Immobilienwirtschaft ist ohne
Digitalisierung nicht zu bewältigen. Digitale Tools wie Scan to BIM ermöglichen
datenbasierte Entscheidungen, steigern die Effizienz und eröffnen Zugang zu
finanziellen Ressourcen. Gleichzeitig helfen sie, den wirtschaftlichen Nutzen
von Sanierungsmaßnahmen klar zu belegen.
Immobilienunternehmen, die jetzt auf Digitalisierung und
Nachhaltigkeit setzen, sind nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich
auf der Gewinnerseite. Die Weichen für die Zukunft der Immobilienbranche sind
gestellt – und sie führen eindeutig in eine digitale und nachhaltige Richtung.