Welche Aufgaben müssen digitale Lösungen primär erfüllen?
Kurz zusammengefasst: Sie sollten Prozesse effizienter, transparenter und benutzer:innenfreundlicher machen. Für uns ist hierbei wichtig, dass digitale Lösungen Mehrwerte für unsere Kund:innen und Vorteile für unsere Mitarbeiter:innen erzielen können – Ziel ist es, eine Win-Win-Situation zu schaffen, so wie es etwa durch unsere App „Meine BUWOG“ gelingt.
Wofür wird Künstliche Intelligenz bei Ihnen im Unternehmen verwendet?
Wir arbeiten in den unterschiedlichsten Bereichen des Unternehmens mit KI-Anwendungen. Unter anderem bei der Bearbeitung, Freigabe und dem internen Versand von Poststücken. Hier wird ein System verwendet, das den Posteingang automatisiert beschlagwortet und Dokumente somit automatisiert an die richtige Stelle im Unternehmen weiterleitet. Ein weiterer Einsatzbereich ist auch die Analyse und Bewertung von Liegenschaften im Rahmen der Projektakquisition. Großes Potential sehen wir zudem auch für die Bereiche Bewirtschaftung/Instandhaltung oder auch bei der Kundenansprache.
Wie sieht die aktuelle Strategie des Unternehmens zum Thema Digitalisierung aus?
Ziel der Digitalisierungsbemühungen der BUWOG ist es, den kompletten Lebenszyklus der Immobilie zu digitalisieren. Das gelingt uns einerseits durch die Einbindung externer Lösungen (Gropyus, PlanRadar, DPU), mit denen wir unsere Prozesse digitalisieren und automatisieren. Andererseits arbeiten wir auch intern kontinuierlich daran, unsere bestehenden Systeme zu optimieren sowie Automatisierungen und KI-Lösungen gezielt zu integrieren.
Wo liegt aus Ihrer Sicht die größte Herausforderung bei der Digitalisierung?
Als wesentliche Herausforderungensehe ich den Datenschutz und die Bestimmungen der DSGVO, auf Seite der Kund:innen ist es oftmals die Skepsis gegenüber digitalen Lösungen und im Unternehmen sind es die unterschiedlichen digitalen Kompetenzen und Wissensstände.